Ostersonntag
1. Start: 14:00
Siegreicher Rennbahn-Abschied der Hoppegartener Klassestute VanjuraDen letzten Start ihrer glanzvollen Rennlaufbahn hat die vierjährige Fuchsstute Vanjura am 6. November 2011 standesgemäß absolviert. Auf der Capanelle-Bahn von Rom gewann die von Roland Dzubasz in Hoppegarten trainierte Tochter des Champions Areion den mit 154 000 Euro dotierten Premio Ribot. Nach einem aufmerksamen Ritt von Alex Pietsch an zweiter Position im Windschatten des Piloten bezwang das beste deutsche Rennpferd auf der Distanz von 1600 m den aus England angereisten, stets führenden Emerald Commander (Frankie Dettori) aus dem Godolphin-Rennstall des Dubai Herrschers Sheikh Mohammed. Dichtauf als Dritter kam Margret (Umberto Rispoli) von den sieben heimischen Pferden am weitesten. Das zweite deutsche Pferd in diesem Rennen der Europa-Gruppe II, Indomito (Eduardo Pedroza) platzierte sich als Fünfter. Bei 18 Rennbahneinsätzen in vier Ländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Türkei) und 11 Siegen, davon fünf auf Gruppe-Ebene, hat Vanjura über 600 000 Euro eingaloppiert. Das brachte ihr die stattliche GA-Marke von 97 kg ein. |
Foto: Frank Sorge |
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Vanjura und ihr fast ständiger Reiter Alex Pietsch, der einst in Hoppegarten seine Ausbildung erhalten hatte, waren ein Traumteam. Nur dreimal saß ein anderer Reiter auf dem „Schatz von Hoppegarten,“ und zwar Eugen Frank beim ersten Start am 30. August 2009, William Mongil in Düsseldorf beim vom Reiter verkorksten Jahresdebüt 2010 und Kenneth Pattinson beim Sieg im BBAG Sprint Auktionsrennen von München. Besonders lukrativ gestalteten sich die beiden Starts in Istanbul, wo jeweils 115 000 für den Sieg heraussprangen. |
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