Saisonhöhepunkt in Hoppegarten am 03.10.2009

19. Westminster Preis der Deutschen Einheit (Europagruppe III) +++ Fünf Hoppegartener Pferde im Hauptrennen +++ Saisonfinale mit 140.000 EUR an Rennpreisen +++ Wettchance des Tages mit Garantieauszahlung von 30.000 EUR

Weit über 10.000 Besucher werden am 3. Oktober zum „Westminster Preis der Deutschen Einheit“ (Europagruppe III über 2.000 Meter) auf der Rennbahn Hoppegarten erwartet. Der Renntag ist der gesellschaftliche Höhepunkt und gleichzeitig das Saisonfinale in Hoppegarten. Insgesamt sind 98 Pferde in den neun Rennen des Tages genannt, für die insgesamt ca. 140.000 EUR an Rennpreisen, Besitzer- und Züchterprämien ausgeschüttet werden. Der erste Start erfolgt um 13.10 Uhr, der letzte um 17.55 Uhr. Das Hauptrennen wird um 16.50 Uhr gestartet.

Die Wiedervereinigung Deutschlands hat für die Rennbahn Hoppegarten mehr als nur eine symbolische Bedeutung. Hoppegarten war vor 1945 Austragungsort fast aller großen Rennen und Trainingsstandort von 40 % aller deutschen Rennpferde und galt daher als „Zentrale“ des deutschen Rennsports. Durch die Teilung insbesondere der Stadt Berlin war es etwa 2,3 Millionen Menschen nicht mehr möglich, die Renntage zu besuchen. Mit der Wiedervereini- gung wurde eine wichtige Voraussetzung geschaffen, Hoppegarten wieder an seine historische Bedeutung heranzuführen.

Erstmalig ist die Westminster Unternehmens- gruppe Partner des mit 50.000 EUR dotierten „Westminster Preis der Deutschen Einheit“, der zu seiner 19. Austragung eine Top-Besetzung mit starker Hoppegartener Beteiligung erfährt. Im Starterfeld von 11 Pferden haben die Hoppe- gartener Ställe in diesem Jahr eine ungewöhnlich starke Hand.

Antara

Die chancenreiche Antara unter Alexander Pietsch
Foto © Karl L. Fabris | www.fotofinish.de

Prince Flori

Vorjahressieger Prince Flori unter Torsten Mundry
Foto: Miriam Lewin

Fünf vor Ort trainierte Pferde starten, zwei von ihnen gehören zum Kreis der Favoriten: Der dreijährige Hengst PALERMO (Reiter Jozef Bojko) aus dem Stall von Christian Zschache zeigte Anfang September im „Fürstenberg-Rennen“ (Europagruppe III) in Baden-Baden seine bislang beste Leistung und ist aufgrund der guten Trainingsleistungen optimal gerüstet für das Rennen. Die dreijährige Stute ANTARA (Reiter Alexander Pietsch) aus dem Quartier von Roland Dzubasz siegte in ihren letzten beiden Rennen in vielversprechender Manier; zuletzt in einem Listenrennen in Hannover. Obwohl in Frankreich von Mikel Delzangles trainiert, vertritt auch TEMPELSTERN Hoppegartener Interessen, denn Rennbahneigner Gerhard Schöningh schickt den Schimmel ins Rennen. Nach zwei Platzierungen in Grupperennen im Vorjahr brauchte er in dieser Saison einige Zeit, um in Schwung zu kommen; sollte sich aber bei seinem überlegenen Sieg in Nancy (Frankreich) Anfang September den notwendigen Schliff geholt haben.

Auch die führenden westdeutschen Trainingsställe haben Pferde für das Hoppegartener Highlight genannt, unter ihnen Jens Hirschberger (Bergheim), der zwei vierjährige Hengste des Gestüts Schlenderhan nach Hoppegarten schickt. TITUREL (Adrie de Vries) wandelte alle seine vier diesjährigen Starts in Siege um und sollte als Favorit des Rennens an den Start gehen. WALZERTRAUM (Jerome Lermyte), der Bruder des aktuellen Derbysiegers WIENER WALZER war in dieser Saison erst dreimal am Start und zeigte insbesondere bei seinem vorletzten Start als zweiter in einem Gruppe III Rennen Baden-Baden eine starke Form. LIANG KAY (Yann Lerner) aus dem Mülheimer Stall von Uwe Ostmann ist das hinsichtlich Generalausgleichsgewicht am höchsten eingeschätzte Pferd, doch in dieser Saison noch nicht in der Form des Vorjahres, als er zwei Grupperennen gewann und im Derby Vierter wurde.

Im Rahmenprogramm sind vor allem zwei Rennen hervor zu heben: als fünftes Rennen des Tages wird der „Preis vom Brandenburger Tor“ als 15.000 EUR dotierter Ausgleich I über 1.600 Meter ausgetragen. Von den 11 Startern ist der von Roland Dzubasz (Hoppegarten) trainierte sechsfache Saisonsieger AUVANO (Alexander Pietsch) zu nennen. Der mit 11.2000 EUR dotierte „Preis des 1. FC Union Berlin“, ein über 1.800 Meter führender Ausgleich III, hat mit 15 Startern eine große Resonanz erfahren. Fünf frische Sieger sind am Start, von denen insbesondere EL OKAWANGO (Andreas Suborics) aus dem Stall von Hans-Jürgen Gröschel (Hannover) nach seinem Hoppegartener Sieg gute Chancen haben sollte. Geschäftsführer Dr. Jan Kleeberg: „Es wird ein echtes Wettrennen, in dem die Viererwette mit einer garantierten Auszahlung in Höhe von 30.000 EUR besonderen Anreiz für die Wetter bietet. Die Höhe der garantierten Auszahlung stellt einen Rekord für Hoppegarten dar und lässt hohe Quoten erwarten.“

Beim Jockey-Talk interviewt Anja Müller mit Andrasch Starke wieder einen Spitzenjockey. Der fünffache Championjockey gibt Rennsport-Neulingen und -Insidern einen Blick in sein Leben als Hochleistungs- sportler im Rennsport.

Neben der Vierwette gehören der Biergarten, Live Musik, die beiden Wettnietenverlosungen „Lucky-Loser“ und „Zweite Chance“ sowie ein umfangreiches Angebot für Kinder zu den Standards in Hoppegarten. Bei den Kindern reicht die Palette vom Kindergarten mit zwei Kindergärtnerinnen bis zum Kinderspielplatz mit Hüpfburg, Ponyreiten und Kinderschminken. Den musikalischen Rahmen wird Marco Schindler, u.a. bekannt durch seine Auftritte im Friedrichstadtpalast und bei den Berliner Symphonikern, mit seinem Trio bilden.

Bereits jetzt haben zahlreiche Prominente ihr Kommen fest zugesagt. Unter ihnen Dietmar Woidke, Minister für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, die Schauspieler Axel Pape, Judy Winter und Otto Sander sowie der Swing Band Leader Andrej Hermlin.

Die S-Bahn Linie 5 fährt wieder regulär im Abstand von ca. 20 Minuten zwischen Westkreuz und Hoppegarten und es wird empfohlen, diesen Service zu nutzen. Die Rennbahn-Haltestelle Hoppegarten (Mark) liegt nur ca. 200 Meter von der Rennbahn entfernt und bietet damit eine optimale Erreichbarkeit.

Geschäftsführer Dr. Jan Kleeberg „Das Saisonfinale in Hoppegarten wird ein toller Abschluss des Rennjahres. Mit der qualitativ wie quantitativ sehr guten Besetzung der Rennen sticht der Renntag deutlich aus dem Jahresprogramm heraus und wird packende Zieleinläufe bieten.“

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