Rennbahn Berlin-Hoppegarten bedankt sich für erfolgreiche Saison 2010

Besucherplus von 16%, Wettumsatz steigt um 17% +++ Hoppegartener Stute VANJURA auch international Spitze +++ Saison 2011: 10 Renntage und erstmals ein Gruppe I-Rennen in Hoppegarten

Rennbahn-Eigentümer Gerhard Schöningh bedankt sich am Donnerstagabend in der Klub-Tribüne der Rennbahn Hoppegarten bei den Unternehmenspartnern, Medienvertretern und Besitzern und Aktiven des Berliner Rennsports für eine erfolgreiche Saison 2010. Mit einem Besucherplus von 16% (Gesamt 2010: 63.200, Durchschnitt pro Renntag 7.000), einem Rennpreisvolumen von 705.000 (+38% zu 2009) und einem Plus beim Wettumsatz pro Rennen von 22% gilt Berlin-Hoppegarten mittlerweile als ein Hoffnungsträger des Deutschen Rennsports.

Die Zahl der in Hoppegarten gelaufenen Europagruppe-Rennen (vergleichbar einer Champions’ League des Galopprennsports) stieg von zwei auf vier und damit auch die Auftritte wirklicher Spitzenpferde:

Im Diana-Trial (Gruppe II) zu Pfingsten siegte die von Roland Dzubasz in Hoppegarten trainierte VANJURA, anschließend leichte Siegerin eines weiteren Gruppe II-Rennens in Istanbul und nur knapp geschlagene Zweite eines Gruppe I-Rennens in Rom. Damit gelang dem mittlerweile unter den deutschen Spitzentrainern fest etablierten Roland Dzubasz, nach ANTARA im Jahr 2009 mit VANJURA in 2010 zum wiederholten Male die wohl beste dreijährige Stute Deutschlands herauszubringen.

  • Am 6. Juni, dem Hoppegartener Super Sonntag, gewann mit NIGHT MAGIC der amtierende Galopper des Jahres den Großen Preis der Hauptstadtregion (Gruppe II), anschließend war die Stute überzeugende Siegerin im Großen Preis von Baden (Gruppe I). Am gleichen Tag siegte der in Frankreich trainierte und im Besitz des Züricher Opernhausdirektors Alexander Pereira stehende Hengst AMICO FRITZ im Bénazet-Rennen (Gruppe III) über 1200m der Sprint-Gerade in Bahnrekordzeit. Mit einem Sieg in der Goldenen Peitsche (Gruppe II) in Baden-Baden ist er der beste Sprinter der Saison.
Vanjura

Für die Hoppegartener Stute VANJURA - unter Reiter
A. Pietsch - war der heimische Sieg im Diana-Trial
( Gruppe II) am 23. Mai 2010 der Auftakt
zu besten internationalen Leistungen

Klub-Tribüne

Gäste auf der Klub-Tribüne | Fotos: Frank Sorge

  • Am Tag der Deutschen Einheit schickte der Rennstall Godolphin von Scheich Mohammed, dem Herrscher von Dubai, zum ersten Mal seit 1993 einen Starter nach Berlin, doch CUTLASS BAY lief als heißer Favorit unerklärlich schlecht. Der leichte Sieger im 20. Westminster Preis der Deutschen Einheit war der Derby-Dritte RUSSIAN TANGO.

  • Für die Saison 2011 sind 10 Renntage geplant (nach 9 in 2010), am Sonntag, dem 24. Juli wird erstmals seit der Einigung Deutschlands ein Rennen der Europa-Gruppe I in Hoppegarten ausgetragen. Drei Wochen nach dem Deutschen Derby treffen hier die besten Vertreter des Derby-Jahrgangs auf die älteren Cracks. Nach dem Krieg überwiegend in Düsseldorf gelaufen, führt dieses Rennen die Tradition des 1888 erstmalig in Hoppegarten gelaufenen „Großen Preis von Berlin“ fort.

Rennbahn-Eigentümer Gerhard Schöningh: „Ich freue mich sehr über die gute sportliche und wirtschaftliche Entwicklung, die nur mit der breiten Unterstützung unserer Gäste, der Unternehmenspartner, Medien und der Besitzer und Aktiven des Rennsports möglich war. Mit mehr Renntagen, dem neuen Großen Preis der Europagruppe I und dem Aufschwung der Hoppegartener Trainingszentrale wird Berlin-Hoppegarten auch 2011 weitere Fortschritte machen auf dem Weg, seinen historischen Platz in der Spitzengruppe der deutschen Rennbahnen wieder zu besetzen.“

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